Die SP stellt sich unmissverständlich gegen sämtliche Varianten der Spange Nord und lehnt umso vehementer die «Spange Nord lang» ab. Diese Variante würde die städtebaulichen Schäden, die die «Kurz-Varianten» bescheren würde, weiter verschlimmern. Die SP ist froh, dass die Stadtbevölkerung bald in einer Abstimmung Klarheit schaffen kann.

FDP, SVP, CVP und glp verlangen mit dem heute im Grossen Stadtrat Luzern vollständig überwiesenen Postulat 270 vom Stadtrat, dass er die Variante «Spange Nord lang» prüft. Die bürgerlichen Parteien wollen, dass die Stadtbevölkerung ein Strassenprojekt gigantischen Ausmasses in Form von städtischen Personalressourcen mitfinanziert und zwingt den Stadtrat zu einer Haltungsänderung: Bisher lehnt er Stadtrat die Spange Nord konsequent ab, neu soll er plötzlich die schlimmste Variante befürworten.

Die Eingriffe in das Quartierbild Schlossberg mit einer «Spange Nord lang» wären massiv und würde den Schlossberg prekär verschandeln. Diese Variante bedeutet nämlich einen Tunneleingangsportal und ein Tunnelausgangsportal auf dem Schlossberg, d.h. zwei Tunnelportale auf engstem, städtischen Raum. Das wäre der heutige Kasernenplatz mal zwei.

Die heutige Protestkundgebung der AnwohnerInnen vor der Kornschütte zeigt, dass die Bevölkerung auch die gigantische Spange Nord lang vehement ablehnt. Mit der SP-Initiative «Spange Nord stoppen – Lebenswerte Quartiere statt Stadtautobahn» wird ermöglicht, dass die Stadtbevölkerung – und damit die betroffenen Menschen – ihr Votum zur Spange Nord abgeben kann. Die SP ist überzeugt, dass die Volksabstimmung zeigen wird, dass die bürgerlichen Parteien die Anliegen der Bevölkerung in gröbstem Masse verkennt.

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21. Mär 2019