Die rund 65 Teilnehmender der Mitgliederversammlung vom 28. Oktober sprechen sich einstimmig gegen die Initiative „für einen flüssigen Verkehr“ aus. Eine Annahme der Initiative würde dem von der Bevölkerung angenommene "Reglement für eine nachhaltige städtische Mobilität" widersprechen und in absehbarer Zeit zu einem vollständigen Verkehrskollaps führen. Die SP steht für eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik und ist deshalb dezidiert der Ansicht, dass das Mobilitätswachstum mit dem öffentlichen Verkehr und dem Langsamverkehr aufgefangen werden muss. Nur so kann der wirtschaftlich notwendige Individualverkehr weiterhin innert nützlicher Zeit zu seinem Zielort gelangen. Die SVP hingegen will die Verkehrspolitik mit mehr Autos wieder in die 70er- Jahre zurückkatapultieren. Eine Annahme der Initiative hätte eine Blockade der Verkehrspolitik und damit mehr Stau, mehr Lärm und mehr Umweltbelastung zur Folge.

05. Nov 2015